Telstar-Historie

Die Telstar – ein Symbol der Beat-Ära.

Anfang der 60er Jahre – die Beat-Ära löst den Rock´n Roll der 50er ab. Der Mensch ist auf dem Weg den Weltraum zu erobern. 1962 wird der erste Kommunikationssatellit mit Namen „Telstar“ von der NASA ins All geschossen. Die „Tornados“ veröffentlichen ihren Instrumentalhit „Telstar“ und landen damit weltweit einen Nummer-eins Hit. In Hamburg eröffnet der legendäre Star-Club und die Beatles gastieren dort mehrere Wochen am Stück.

Auf den Bühnen sieht man überwiegend Gitarren der amerikanischen Hersteller Fender und Gibson. Aber auch deutsche Firmen wollen am E-Gitarren-Boom teilhaben und entwickeln zu dieser Zeit unzählige Gitarrenmodelle. Am erfolgreichsten waren hierbei wohl die Firmen Hopf, Höfner und Framus.

Diese Gitarren wurden schnell auch von internationalen Künstlern eingesetzt. Man denke nur an den bekannten Höfner Violinen-Bass von Paul McCartney. Die legendäre Saturn 63 von Hopf findet man sogar im Logo des Star-Club wieder.

Um 1963 erscheint dann die neu entwickelte Solid-body E-Gitarre Telstar von Hopf auf dem Markt. Ob der Name eine Homage an die Begeisterung über den Erfolg des gleichnamigen Satelliten ist, oder ein Seitenhieb gegen die erfolgreiche weltbekannte Gitarren-Serie „Telecaster“ von Fender, ist leider nicht bekannt.

Wie lange die Telstar von Hopf gebaut wurde ist nicht genau nachzuvollziehen. Ich habe bisher bei keiner der Gitarren eine Seriennummer oder einen Hinweis aufs Baujahr finden können. Eine zeitliche Einordnung ist wohl nur durch Vergleich der verwendeten Bauteile und der Verarbeitung möglich. Nach Recherche im Web ist sie vermutlich von 1963-1966 gebaut worden.